es wird regen geben…

Februar 24, 2007 at 8:21 (alltag, blabla, gedanken, glück, natur)

aber am frühen morgen ist der himmel noch klar. als das bäckerauto kommt, verblassen gerade die letzten sterne, und in den baumwipfeln und auf den dächern beginnt ein leises flüstern.

wenn die ersten sonnenstrahlen in knallrot über dem horizont erscheinen, ist das flüstern zu einem lauten gesang geworden. wie im frühling :-) auf dem weg zum wald sehe ich den ersten rotmilan in diesem jahr, wie er lautlos elegant hoch über meinem kopf dahinsegelt.

inzwischen ist es heller tag, der zauber des zwielichts ist vorbei. eine höhle in einem alten baum ist eindeutig bewohnt. ich werde mal in der abenddämmerung  wiederkommen und den ausflug der fledermäuse beobachten, die ich darin vermute.

der himmel wird grau. zeit zum heimgehen.

was für ein schöner morgen …

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die fee

Februar 22, 2007 at 6:19 (alltag, blabla, gedanken, hoffnung, liebe)

sie hat genau 10 haare. die sind grellrot und stehen senkrecht vom kopf ab. die ohren sind groß und rund wie bei einem elefanten und leuchten in orange. zwischen den großen gelben augen verläuft schräg nach unten die lange dünne nase und endet kurz  über einem breit lachenden mund. der ungleichmäßig gerundete kopf ruht auf dem elefantenohrenorangen giraffenlangen hals.  unter den grüngelborangeschwarzen ausgebreiteten flügeln ragen zwei grüne beinchen hervor.

dieses wunderbare wesen wacht über einem bett mit großer bunter federdecke, unter der ein kleines gesicht hervorschaut, das natürlich auch lächelt. klar, wenn man von so einer tollen zauberfee bewacht wird.

von anna -  sophie für opa karl-heinz steht in krakeliger schrift daneben. und das wort „fee“ gleich zweimal. wahrscheinlich, damit die fee doppelte zauberkraft hat.

die braucht sie auch. das gesicht in dem großen bett ,über dem das bild hängt , lächelt nicht.

vielleicht wird es nie wieder lächeln.

die krankenschwester, die hereintritt, ist in eile. sie hat keinen blick für den patienten, füllt schnell eine flasche am infusionsständer auf und will wieder hinaus, als sie innehält…

die fee hat sie gerufen.

die schwester betrachtet lange das bild. und dann  sieht  sie  opa karl – heinz  an.

fast verlegen streicht sie erst über die bettdecke, dann über die wange von opa karl – heinz.

und schaut im hinausgehen nochmal nach der fee

und lächelt

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erkältung :-(

Februar 20, 2007 at 8:22 (alltag, blabla, gedanken, natur)

heute passte alles zusammen, draussen ist es genauso grau und nebelverschleiert wie in meinem kopf …

der anblick der von den gemeindearbeitern grausig verstümmelten sträucher am wegrand ist auch nicht gerade geeignet um die stimmung zu heben.

aber wozu gibt es ida :-) )

zwei ihrer besten freunde, luzi und kasper, tauchten auf und schon ging das getobe los. mit einer geräuschkulisse ! ein geknurre und gebrumme, für fremde klingt das nach heftiger rauferei.

über das unbefangene und fröhliche nachlaufspiel der hundefreunde muss ich immer wieder lachen, und schon scheint es ein wenig heller zu werden.

auf halber strecke kehren die beiden um, so können ida und ich allein unseren freund die kiefer besuchen. das ist mir auch ganz recht, ich hab etwas mit ihr zu besprechen :-) )

und wie ich so unter dem baum stehe…kaum zu glauben… lassen die ersten lerchen des jahres ihr geträller hören. ich fasse es nicht. es sieht aus wie november, aber alle benehmen sich wie im april !

auf dem heimweg treffen wir zu idas freude auch noch den max. so ist der hund rundum glücklich und das frauchen etwas aufgeheitert…

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maskerade

Februar 17, 2007 at 9:44 (blabla, erstaunliches, maskerade, natur)

in diesem jahr hat sich der winter verkleidet.

:-) als frühling :-)

beim waldspaziergang klingt es fröhlich aus den baumwipfeln, da oben wird geflirtet wie im mai. grüne blätter spriessen vorsichtig und die spechte trommeln um die wette. ein laues  lüftchen weht um die nase und riecht nach april.

fast perfekt, das kostüm . sogar die ersten reisenden aus dem süden schliessen sich dem possenspiel an und segeln fröhlich gen norden.

nur in der nacht zeigt der winter sein wahres gesicht. mit eisigem wind, überstrahlt vom wintersternenhimmel überzieht er wiesen und felder mit einem pelz aus rauhreif  und lässt krokusse und gänseblümchen unter strengem frost zittern., bis mit der morgensonne das närrische spiel von neuem beginnt.

einen kleinen „spielverderber“ habe ich heute früh beobachtet. von der umwelt völlig unbeeindruckt hat das hermelin beschlossen : es ist winter ! im winter trägt man weiss, wenn auch die anderen in narrenbunt herumhüpfen !

und so saust es als kleiner weisser blitz durch das grünende unterholz –  und wirkt dabei, das ist die ironie – als einziger von allen wirklich närrisch :-) )

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hoffnung

Februar 13, 2007 at 6:14 (blabla, dunkel, gedanken, hoffnung, liebe, nacht)

es gibt zeiten, in denen sind die nächte besonders dunkel. und die träume besonders schwer, voller finsterer  schwarzer schatten, die uns das atmen schwer machen.  die tage beherrscht von dunklen ahnungen und befürchtungen. es ist fast unmöglich, sich dagegen zu wehren, wir sind umzingelt von gedanken an dinge, die geschehen , um unglücke die uns heimsuchen könnten.

dann ist es fast eine erlösung, wenn das unglück über uns hereinbricht, der gegner sich zu erkennen gibt. wir schnappen erstmal nach luft, vielleicht wirft es uns für den moment um. aber dann kommt unsere chance. wir nehmen den kampf auf , jetzt wissen wir, mit wem wir es zu tun haben.

 und manchmal sind es die kleinen dinge… ein heller stern zwischen den dunklen wolken oder ein leuchtender regenbogen… und schon haben wir gewonnen, die welt ist hell und schön alles ist, wie es sein soll

und wir können wieder atmen und lachen und lieben …

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liebe…

Februar 2, 2007 at 7:54 (blabla, liebe)

ein paar gedanken…. angeregt durch   http://www.derbaum.wordpress.com

  (hab ich das richtig gemacht mit dem link ? :-) )   

  liebe  :   

…ist der ursprung aller dinge

…ist der sinn des lebens

…stellt keine bedingungen

…kann verzichten

…ist ein gefühl…ein schmerzhaftes gefühl

…heilt

to be continued…

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