novembermorgen

November 23, 2007 at 3:54 (alltag, dunkel, gedanken, herbst, nacht, november)

der weiche mantel aus novemberwetter, aus traurigkeit und melancholie,  riecht nach regen und nach holzfeuer. mondschein  und sternenglanz, frischer wind und frühlingslachen sind ausgesperrt, verschwunden und vergessen. das krähen des hahnes bleibt im weichen nebel stehen wie ein geschriebenes wort, die schritte knirschen auf dem weg und locken  schatten aus der endlosen warmen schwärze.

keine angst,  die einsame dunkelheit nimmt dich tröstend in den arm …

Permalink 3 Kommentare

leben

November 7, 2007 at 7:05 (alltag, gedanken, herbst, hoffnung, natur)

gerade als ich heute aus dem deprimierenden  zimmer eines schwerkranken patienten herauskam, auf dem krankenhausflur erstmal luft geholt und zum fenster hinaus in den grauen novembertag geschaut habe, blieb mein blick an der herrlichen alten buche im park hängen.

nur noch wenige blätter hängen in den zweigen, und der baum wirkt so stark und unerschütterlich . irgendwie ewig.

da sehe ich doch etwas kleines rotbraunbuschiges den stamm emsig hinauf- und hinunterflitzen … ein knuffiges eichhörnchen saust immer wieder an die kleinen äste und dann den stamm hinauf bis in die krone. weil die blätter fehlen, kann man deutlich das nest sehen, das von dem kleinen pelztierchen eifrig ausgebessert wird. es wirkt dabei ausgesprochen fröhlich und gutgelaunt und so herrlich lebendig.

was für ein kontrast.

 hier ein elendes sterben, und dort das quirlige leben , voller pläne und hoffnung…

Permalink 6 Kommentare