novembermorgen

November 23, 2007 at 3:54 (alltag, dunkel, gedanken, herbst, nacht, november)

der weiche mantel aus novemberwetter, aus traurigkeit und melancholie,  riecht nach regen und nach holzfeuer. mondschein  und sternenglanz, frischer wind und frühlingslachen sind ausgesperrt, verschwunden und vergessen. das krähen des hahnes bleibt im weichen nebel stehen wie ein geschriebenes wort, die schritte knirschen auf dem weg und locken  schatten aus der endlosen warmen schwärze.

keine angst,  die einsame dunkelheit nimmt dich tröstend in den arm …

3 Kommentare

  1. derbaum sagte,

    dunkelheit und trödtend – das ist mal ein ungewöhnlicher gedanke….

  2. wutzi sagte,

    findest du ?
    wenn ich trost brauche, gehe ich lieber ins dunkle… das fühlt sich warm und wohlig an, im hellen sind gefühle eher schneidend scharf…
    oder so …

  3. derbaum sagte,

    ja, irgendwie heißt es ja auch „im schutze der dunkelheit“… (wobei das galube ich anders gemeint ist…)

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