die wilde else
den rücken fest an die schwarze felswand gepresst, unsichere füße auf nassem , moosbewachsenen basalt, mir stockt der atem , nicht nur vom steilen aufstieg , der wind saust erbarmungslos , raubt mir die luft.
nur keine angst !
am himmel toben graue wolkengeister und tief unten ächzen die fichten im wind. steil ist es . und kalt.
nur keine angst !
eine ahnung erst , ich kann sie spüren, mit kalten händen greift sie nach den frevlern, die ihr haus betreten , und schon ist sie sichtbar, in weissen fetzen fegt sie durch die baumwipfel und lässt sie zittern, der fels scheint zu schwanken !
nur keine angst! die else holt nur die ängstlichen …
ich hole tief luft, breite die arme aus und löse mich von der schützenden wand.
ein lachen, ein sausen, es rüttelt und zerrt an meiner kleidung
die mutige ist willkommen .
dann tanzt sie davon , um den berg herum , wild und unbeherrscht, lachend und …
liebend



derbaum sagte,
Dezember 12, 2007 um 3:47
sehr schön – diese wilde else würde ich so auch gern mal erleben – wenn ich in ihrem revier war hat sie sich immer friedlich verhalten….
derbaum sagte,
Dezember 12, 2007 um 7:18
p.s. – nur so zu ergänzung…
derbaum sagte,
Dezember 12, 2007 um 7:19
mist mein bild funktioniert nicht… also nur der link dahin…
wutzi sagte,
Dezember 12, 2007 um 9:29
vielen dank
)
ja, diesmal war sie richtig wild. hätte dir gefallen .
und danke fürs bild. da war sie wirklich friedlich .
wahrscheinlich mag sie auch lieben besuch von auswärts , so wie das niddaquellenmonster