äpfel äpfel äpfel…

September 16, 2007 at 11:16 (alltag, gedanken, äpfel)

eines der schönsten dinge im herbst sind die äpfel ! schon wie sie am baum in rot oder gelb leuchten wenn die morgensonne daraufscheint ! beim spaziergang durch die obstwiesen werden wir zu experten der verschiedenen geschmacksrichtungen : dieser sieht unscheinbar aus, schmeckt aber gewaltig ! …groß und saftig , aber etwas fad ! …huh, der braucht wohl noch etwas sonne !… diese sorte iß erst nach dem ersten frost, die sind vorher ungeniessbar…

das eigene kleine bäumchen hält sich tapfer mit der last aus großen roten früchten. einige hat der wind schon heruntergeworfen, wir teilen sie mit mäusen und wespen.

das aufsammeln wird immer ein kleines abenteuer, kommt doch die eine oder andere frucht zielsicher durch das geäst auf kopf oder schulter heruntergesaust. aber was nimmt man nicht alles in kauf für das leckere ergebnis : gemütlich auf der bank vor dem haus sitzend , kritisch beäugt von minou, werden die früchtchen geschält entkernt und geviertelt um dann in der zur apfelküche mutierten heimischen kochstelle zu diversen apfelkuchen verarbeitet zu werden . auf dem blech, in der form, mit streuseln oder ohne, mit rosinen, mit mandeln, mit hefe oder mürbeteig… unendlich die möglichkeiten.

der duft nach apfel und zimt läßt an die leckeren bratäpfel zu weihnachten denken.

warum eigentlich erst zu  weihnachten ?  und die letzten reste dann zu apfelbrei…

und jetzt muss ich los. den apfelstrudel aus dem ofen ziehen .

wer will ein stück ? mit vanilleeis ?

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glück

September 11, 2007 at 6:22 (blabla, gedanken, glück)

„das glück deines lebens hängt ab von der beschaffenheit deiner gedanken“

sagte marc aurel

…fand ich richtig gut, den spruch, es ist was wahres dran. aber je länger er mir im kopf herumspukte, um so mehr zweifel kamen auf…

es gibt ja die theorie, dass wir sind was wir denken , dass wir unsere welt mit unseren gedanken gestalten.

aber ist davon unser lebensglück abhängig ?

gefühle sind stärker als gedanken. und wenn ich mich noch so sehr bemühe, traurige gefühle „wegzudenken“ … es ist mir noch nie gelungen.

„das glück deines lebens hängt ab von der beschaffenheit deiner gefühle“

würde ich eher sagen. und die gefühle sind nur bedingt beeinflussbar.

oder ?

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herbst

September 4, 2007 at 4:52 (alltag, blabla, dunkel, gedanken, natur, zauberhafte momente)

der sommer streicht uns zum abschied mit seinen spinnwebfingern sanft über das gesicht.er macht sich auf die reise, mauersegler waren die vorhut, jetzt ruft  er die aufgeregten schwalben  um mit ihnen in richtung süden aufzubrechen. es wird nicht lange dauern, bis die kraniche mit ihrem heiseren geschrei hinterhereilen.

in den flusstälern weisen schweigendweisse nebelschwaden dem herbst den weg und das kühle morgenlicht lässt jeden einzelnen tautropfen auf den wiesen zu kristall werden.

jetzt ist die zeit, ein warmes feuer anzufachen und an den länger werdenden abenden im schein der kerzen geschichten zu erzählen…

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pubertät

Juni 4, 2007 at 5:46 (glück, natur, zauberhafte momente)

eine lärmende horde halbwüchsiger , ein geschrei und ausgelassenes getobe – und in gebührendem abstand die eltern, die mit lauter stimme zu mehr vorsicht mahnen. irgendwie menschlich.

nur die uhrzeit ist erstaunlich – 6.00 uhr in der frühe -  da ist das jungvolk normalerweise noch nicht ansprechbar.

es sei denn, es handelt sich um flügge gewordene meisenkinder :-) . im wipfel der sonst so ruhigen kiefer saust es nur so auf und ab, ein flügelschlagen ein gezwitscher. lassen sich die eltern normalerweise von mensch und hund in die flucht schlagen … der meisennachwuchs begleitet uns sogar ein stück des weges, von halm zu halm im gaukelflug hangelnd und unbeeindruckt von den aufgeregten aber vergeblichen warnungen ihrer eltern.

auf dem rückweg dann eine andere familie, sie sehen zwar mit ihren clowngesichtern etwas lustiger aus, die kleinen distelfinken, aber sie stehen , schwankend auf rapsschoten balancierend, schweigend spalier.

und um das maß voll zu machen hören wir über uns die tiefen stimmen von 5 raben. mit leise sausendem flügelschlag, immer wieder blickkontakt zueinander aufnehmend schweben sie über uns hinweg. 5 auf einmal , das scheint auch ein familienausflug zu sein.

es war der tag des flüggewerdens, der elternverzweiflung und des jugendlichen übermuts :-)

fast wie daheim…

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ein geschenkter morgen

Mai 18, 2007 at 8:24 (blabla, glück, natur, zauberhafte momente)

was für eine tolle überraschung, die chefin mag auf einmal ihren geplanten „brückentag“ nicht nehmen. also komme ich in den genuss eines ungeplanten freien tages.

und werde am frühen morgen vom vielstimmigen vogelchor geweckt, die sonne scheint von einem strahlendblauen himmel. nix wie raus in den wald!

die luft ist so kühl und frisch, dass sie bei jedem atemzug bis in die kleinste körperzelle zu dringen scheint. das laufen fällt leicht und der kopf wird klar.

die wiesen sind von tau bedeckt und die pusteblumen sehen aus als hätten sie ein weisses fell an :-) draussen im feld übertönen die lerchen alle anderen sänger, nur die goldammer klingt  ab und zu mit ihrem eindringlichen ruf durch. vom nachbardorf her läuten   kirchenglocken den morgen ein.

an den leuchtenden birkenstämmen vorbei sehe ich drei hasen auf dem feld umeinanderhoppeln, und auf dem weg vor mir, unter der alten eiche watscheln unbeholfen zwei rebhühnchen ! als wir näher kommen, fliegen sie genauso plump und schwerfällig ins feld, nicht ohne sich lautstark über die störung zu beschweren.

ich weiss nicht warum ausgerechnet mir als fleischverächter das bild von knusprigbraun gebratenen rebhühnchen vor dem inneren auge erscheint…. :D wahrscheinlich hab ich nicht genug gefrühstückt und die sehen irgenwie lecker aus …

oben auf dem berg angelangt der obligatorische blick zurück . sieht schön aus, wie das dörfchen so still daliegt, umrahmt von grünen büschen und bäumen. oben aus den hausdächern und baumkronen ragt von der sonne angestrahlt der kirchturm heraus.

aus dem buschwerk am wegrand ertönt wieder lautes schimpfen. ein maskierter neuntöter sitzt auf dem obersten ästchen. er sieht so klein und pummelig aus, ob er wohl noch  jung ist und seine ersten flugversuche macht ? er ist zum greifen nahe, ruft aufgeregt und traut sich aber nicht , loszufliegen.

am waldrand angekommen riecht es intensiv nach harz. noch immer lagern hier riesige stapel von fichtenstämmen, die der letzte große sturm umgeworfen hat. die wurzeln und äste wurden zu großen haufen zusammengeschoben, der anblick erinnert mich an die buhnen an der nordsee…

ein stückchen wiese , ein kleiner bach und es folgt der nächste waldrand. eiche buche und hainbuche stehen beieinander wie drei freundinnen. sie halten sich mit ihren ästen aneinander, und ganz sicher sind ihre wurzeln miteinander verwoben. drei prächtige bäume . zu ihren füßen blühen  waldmütterchen ,und  ich leiste ihnen eine kleine weile gesellschaft.

im wald hallen die vogelstimmen wie in einer großen kirche. die stimmen verschwimmen miteinander, es lassen sich kaum einzelne sänger heraushören. ein richtiger lärm :-) .

am rand der lichtung besuche ich „meinen“ baum. er (eigentlich ist es eine „sie“) ist umstanden von blühenden maiglöckchen und der kleinen zweiblättrigen einbeere.

während ich mich anlehne und den blick schweifen lasse, landet mit getöse ein dicklicher vogel auf dem nachbarbaum, schaut mich kurz an und flattert wieder davon. ein kuckuck ! wenig später höre ich ihn in einiger entfernung seinen namen rufen .

kaum ist er davon, springen drei rehe direkt vor meinem baum über die wiese. erstaunlich, dass diese grazilen geschlöpfe so ein getrampel veranstalten. wir haben sie erst gehört, bevor wir sie gesehen haben . es sind große, ausgewachsene tiere, aber sie spielen ! in großen sprüngen jagen sie hintereinander her, im kreis herum !

 ob ihnen die vögel verraten haben, dass sie beobachtet werden ? oder hat der wind unseren geruch in ihre richtung geweht ? sie bleiben plötzlich stehen, die großen ohren in unsere richtung gewendet. sie scheinen aber nicht sonderlich beunruhigt zu sein, alle drei frühstücken erstmal gemütlich in  der blumigen wiese. bis ohne vorwarnung zwei von ihnen wieder losspringen, übermütig hintereinander her  und im unterholz verschwinden. das dritte reh schaut etwas irritiert hinterher und entschliesst sich , den beiden langsam zu folgen. nicht ohne vorher noch einen dicken bissen in die wange gestopft zu haben…

soviele erlebnisse an einem einzigen morgen. ich fühle mich beschenkt…

auf dem heimweg sehe ich die drei hasen wieder. und die eiche scheint ihre zweige wie ein tor über dem weg aufzuhalten. mir kommt das kindergartenlied in den sinn : machet auf das tor … aber die alte eiche fängt mich nicht ein, obwohl ich eine weile unter ihrem dach verweile …

schade eigentlich :-) )

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hasenjagd

April 22, 2007 at 8:35 (alltag, blabla, hund, jagd, natur)

der wald liegt hinter uns, im freien feld scheint kein wild unterwegs zu sein…

also ab mit dem zappeligen hund von der leine ! ein entspannter spaziergang durch frisch eingesäte felder durch blühenden raps unter strahlendblauem himmel. der blick schweift entspannt in die ferne und nur ab und zu auf den etwas holperigen weg … was ist denn das ? zwei große augen schauen mich aus einer mulde zwischen den grasbüscheln an… ein hase ! wäre er doch liegengeblieben ! aber nein, mit angelegten ohren saust er direkt vor meinen füssen in richtung hund ! ida hätte ihn wahrscheinlich garnicht bemerkt, aber jetzt gibt es kein halten ! alles pfeiffen und rufen nützt nichts, unser sonst so gehorsamer hund schiesst wie vom bogen abgeschossen hinter dem verlockend vor der nase auf und ab wippenden hasensterz her.

wie ich das hasse, in der natur , deren stille ich so liebe , laut rufen zu müssen. die wut im bauch wächst, aber was hilfts. jäger und gejagter verschwinden in einer kleinen staubwolke hinter dem nächsten hügel. hinterherlaufen ist sinnlos … bei dem tempo kann ich nicht mithalten. irgendwie ist es schon beeindruckend, ein rennen auf leben und tod. beide haben alles gegeben, einer voller angst, mein mitgefühl ist ihm sicher, und ein schwarzer blitz voller jagdfieber, ein energiebündel, endlich losgelassen, endlich rennen, was für ein spass. irgendwie kann ich sie ja verstehen, neben dem zorn macht sich ein kleiner neid bemerkbar, die muskeln zucken, wie gerne würde ich auch so über felder und wiesen sausen…

ein paar wackelnde ohren erscheinen wieder auf der bildfläche, das tempo für den rückweg ist erheblich gedrosselt. keine wunder , mit dem ballast eines schlechten gewissens läuft es sich eben nicht so leicht. aber zum glück für den hund haben wir die hundeerziehungsliteratur genügend studiert um  zu wissen, dass man den wiederkehrenden hund nicht strafen soll. ist ja klar, sonst kommt er das nächste mal erst  garnicht wieder.

die jagd war zum glück nicht erfolgreich, meister lampe hat sich sicher in ein dichtes gestrüpp retten können. ich tröste mich ein wenig mit der illusion, dass er es mit absicht getan hat. meinen dummen hund vorführen : schau ich bin schneller und ausserdem schlauer…

in dem fall hätte der gejagde den größten spaß an diesem abenteuer gehabt….

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zeitenreise

April 9, 2007 at 1:13 (bahnfahren, blabla, erstaunliches, gedanken, gespräche, glück, natur, spannendes, zauberhafte momente)

stilvoll wäre natürlich die fahrt  in einer  kutsche  gewesen. vierspännig und geschlossen, über holperige wege rumpelnd….aber das hätte wohl einige tage in anspruch genommen, und ich hatte ja nur wenige tage zeit.

also erreichte ich ganz neuzeitlich im flotten ice, bequem und schnell ,erster klasse dank spartarif, in knapp 5 stunden dresden, die wunderschöne stadt an der elbe.

unterwegs kam mir der gedanke, dass ich noch vor weniger als 20 jahren keine chance gehabt hätte diese reise zu unternehmen. die zeiten ändern sich . zum glück.

eines meiner wunschziele war die gemäldegalerie im zwinger. schon das gemäuer ist beeindruckend. im innenhof neben vielen touristen auch ein paar historisch gekleidete gestalten, die an august den starken erinnern wollen. ein schöner anblick :)

für ungeübte galeriebesucher wie mich sind eindeutig zu viele bilder ausgestellt, aber mein fürsorglicher gastgeber trifft eine auswahl. am besten gefallen mir die darstellungen dörflichen lebens . die strotzen nur so vor lebensfreude, man glaubt in die gemälde eintauchen und einige hundert jahre zurückreisen zu können.

der nächste tag führt uns  hinaus in die natur.  vom müglitztal aus steigen wir einen steilen berghang hinauf, geniessen einen schöneren ausblick nach dem anderen, bevor wir vor der  mächtigen tausendjährige eibe stehen. ein ehrfurchtgebietender baum. auch hier scheint die zeit wieder rückwärts zu laufen . als otto der erste das  heilige römische reich deutscher nation  gründete war sie vielleicht schon ein junges pflänzchen. wieviele generationen , wieviele kaiser und könige, hungersnöte und kriege sind gekommen und gegangen… berührt man die furchige rinde spürt man den hauch der jahrhunderte und die eigenen kleinen sorgen und nöte kommen einem plötzlich nichtig und lächerlich vor.

aber es kommt noch besser…

ausflug ins kirnitzschtal.

wald  wasser  felsen. 

man steigt hinab in ein tiefes  finsteres tal , vorbei an riesigen felsbrocken. die kirnitzsch braust und gluckert ….und um die nächste ecke plötzlich sonnige weite,  das flüsschen mäandert in  ruhigen und gemächlichen bögen … kalt ist sie allemal, wie unsere füsse schmerzhaft zu spüren bekommen. die bäume zeigen schon langsam das erste zarte grün und an den sonnigen wiesenrändern werden wir von bunten schmetterlingen fröhlich umflattert. es riecht schon wie im sommer nach sand und nadelholz.

dann ein steiler aufstieg. im duster gewordenen  wald wie dahingewürfelt große steinbrocken, mit grünem moos in allen schattierungen überwuchert. eine plötzliche stille krabbelt uns in die ohren, nur ab und zu unterbrochen vom ruf eines vogels. sonst hätten wir sicher geglaubt, wir wären auf einmal taub geworden  :-D  . eine ganz eigene stimmung, es würde uns nicht wundern, wenn hinter einem baum eine fee oder ein kobold auftauchen würde…

oben angekommen erklimmen wir die „brüdersteine“ . der ausblick ist grandios, der abgrund scheint unendlich. so weit das auge reicht wald und felsen. und wieder diese stille…

die zeit steht still, die felsen flüstern. von jahrmillionen , von eiszeiten und längst verschwundenen meeren, von vulkanausbrüchen und dem stetigen nagen des wassers am harten stein. reglos erscheint die welt , unverändert und doch immer wieder neu.

ein hauch von unendlichkeit

es gäbe noch so viel zu erzählen, von der geretteten blume, von den alten weiden unten am bach und dem ersten ruf des kuckucks, vom rosa-violett schimmernden edelstein, der mir zu füssen lag, von den arbeitern , die baumstämme aus dem fluss bargen, vom stilvollen fischessen auf der elbe , vom cafe arabusta, den herrlichen villen, vom schönen wetter ,den alten imposanten bauwerken …

es gab so viel zu sehen , zu spüren und zu erfahren, dass ich noch ganz angefüllt bin von allen eindrücken. sie reichen noch weit in meinen alltag hinein , immer noch ist der zauber spürbar.

vielen dank an meinen geduldigen und unermüdlichen gastgeber, die wenigen tage waren eine wunderbare reise durch die zeiten , die noch lange in mir nachklingen wird.

danke !

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frühstück

April 6, 2007 at 9:05 (alltag, blabla, gedanken, glück, karfreitag, natur, zauberhafte momente)

einen besseren start in den tag kann man sich kaum vorstellen…

die sonne schickt ihre ersten rötlichen strahlen in die welt, alles ist still, nur die vögel rüsten sich für das grosse konzert…

es duftet nach kaffee und angebranntem toast, auf dem tisch ein duftendes gesteck in gelb rot und violett und natürlich ein brennendes lichtlein.

die richtige einstimmung für eine frühlingswanderung. es ist kalt draussen, kleine spatzen sitzen bibbernd und brummelig  aufgeplustert in den ästen. im schatten des waldes sind die wiesen noch weiss, aber wo die ersten warmen sonnenstrahlen die erde treffen steigt weisser dampf auf, mal zart und weich, mal dicht und gespenstisch. in den wipfeln hüpft und singt es bunt und vielstimmig , das erste zarte grün färbt den waldboden und die spitzen der sträucher und zweige , darüber ein wunderbar blauer himmel.

es wird wärmer.

 in der ferne ruft der fasan nach seinem harem, die kleinen munteren singvögel sind paarweise unterwegs :-)

wie die  weissen schleier , die sich  über den frisch eingesäten feldern  im warmen sonnenlicht auflösen , verschwinden sorgen und finstere gedanken. beschwingt und leicht wird der gang und im kopf spuken die liedzeilen „morning has broken…“.

zauberhafte momente , die wir aufsammeln und in jeder zelle speichern können, um uns im grauen alltag wieder daran zu erinnern…

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nur ein kapitel

März 27, 2007 at 7:18 (alltag, blabla, fürdenwolf:-), gedanken, glück, hoffnung, liebe, trauriges)

manches ist irgendwann einfach zuende.

wie ein kapitel in einem buch. vielleicht war es schön, vielleicht spannend oder lustig  oder traurig .es hat uns berührt und beschäftigt. wir haben uns glücklich gefühlt und verzweifelt. und auf einmal scheint es vorbei zu sein.

einige geschichten haben ein offenes ende. etwas hat sich geändert, aber man spürt, es geht weiter.

andere sind völlig abrupt einfach am schluß angelangt, ob happy-end oder tränenreich.

und andere erleiden ein langsames dahinsiechen. das sind die quälendsten.

vielleicht haben wir ein wenig einfluss, und können dem kapitel ein schmähliches ende ersparen…

wie auch immer, es ist nur ein kapitel.

das buch geht weiter…

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es wird regen geben…

Februar 24, 2007 at 8:21 (alltag, blabla, gedanken, glück, natur)

aber am frühen morgen ist der himmel noch klar. als das bäckerauto kommt, verblassen gerade die letzten sterne, und in den baumwipfeln und auf den dächern beginnt ein leises flüstern.

wenn die ersten sonnenstrahlen in knallrot über dem horizont erscheinen, ist das flüstern zu einem lauten gesang geworden. wie im frühling :-) auf dem weg zum wald sehe ich den ersten rotmilan in diesem jahr, wie er lautlos elegant hoch über meinem kopf dahinsegelt.

inzwischen ist es heller tag, der zauber des zwielichts ist vorbei. eine höhle in einem alten baum ist eindeutig bewohnt. ich werde mal in der abenddämmerung  wiederkommen und den ausflug der fledermäuse beobachten, die ich darin vermute.

der himmel wird grau. zeit zum heimgehen.

was für ein schöner morgen …

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